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Beitrag vom 11.04.2020 von Pfarrbüro St. Sturmius
Pfarrer Wolowiec: Brief an die Messdienerinnen und Messdiener
Liebe Minis der St. Sturmius Gemeinde! Es war für letzten Mittwoch geplant, die Chrisam-Messe mit vielen jungen Menschen des Bistums, mit den Bischöfen, Priestern und vor allem Jugendlichen, die jährlich aus diesem Anlass nach Hildesheim kommen, zu feiern. Aber es war nichts! Es war Gründonnerstag, wo ihr bei dem Gottesdienst richtig mal ...

... die Glocken „poliert“ habt, um später nur mit dem Holz zu klappern. Um anschließend nach dem Gottesdienst dem Pfarrer zu helfen, den Altar zu räumen und das Ewige Licht vor dem leeren Tabernakel zu löschen.

         Es war der Karfreitag, wo ihr Euch neben den liegenden Priester hingekniet habt, um die Liturgie zu eröffnen. Dann habt ihr euch „sportlich“ zehnmal hingekniet und seid wieder aufgestanden bei den Großen Fürbitten, danach wurde das Kreuz verehrt und nach der Kommunion still mit einer Verneigung die Kirche verlassen.

         Es war schließlich die Osternacht, mit Feuer, Weihrauch, Kerzen und der dunklen Kirche, mit dem Gesang Lumen Christi! Die vielen Lesungen, Gloria mit Glockengeläut und Halleluja! Es war die Weihwasserweihe und danach ein richtiger Schuss aus dem Aspergill, wo nicht nur ihr, aber auch die Gemeinde mit dem Weihwasser wach gemacht wurde. Und nach dem langen Gottesdienst, müde und froh, haben wir uns in der Sakristei noch Frohe Ostern gewünscht, ein Schokoladenei mitgenommen und sind glücklich nach Hause gegangen.

         Aber dieses Jahr ist alles anders gewesen! Es ist von alldem nichts geworden. Weder Mittwoch noch Gründonnerstag, nicht Karfreitag und gar nicht Osternacht! Ihr seid zu Hause ich stehe allein vor dem Altar, in der Kirche ist keiner der mitfeiert ... Corona!

         Hoffnung schenken uns diese Tage! Auch wenn sie anders beginnen, enden sie auch anders. Ratlosigkeit und Angst verwandeln sich in Freude und eine neue Perspektive. „Brannte in uns nicht das Herz?“ fragten die beiden Jünger, die nach Emmaus mit Jesus gegangen sind. Sie haben Ihn zuerst nicht erkannt und wir erkennen Ihn oft nicht. Aber uns gelten seine Worte: „Ich bin bei euch alle Tage...“. Auch jetzt ist er mit uns und bei uns, auch wenn wir nicht dienen können, auch wenn wir als Minis nicht zusammen sein können.

         Liebe Minis! Es kommen wieder die Zeiten, wo wir das gemeinsam machen, was wir in diesen Tagen nicht machen konnten. Dann lassen wir das Weihwasser richtig strömen, dann legen wir die doppelte Portion Weihrauch drauf und werden die Gottesdienste feiern, wie es sich gehört. Für heute wünsche ich euch Frohe Ostern und eine gesegnete Zeit! Und nicht vergessen: Wir sind Messdiener und halten zusammen, auch wenn der Pfarrer manchmal zu viel Weihwasser in unsere Richtung schickt! Bleibt gesund und munter und vergesst nicht, wir sind eine kleine Minis-Familie!

         Euer Pfarrer Peter Wolowiec

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Juni
So. 07.06.
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Do. 11.06.
Ri  09:00 Hl. Messe
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Sa. 13.06.
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So. 14.06.
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HO  11:00 Hl. Messe
Sa. 20.06.
HO  17:00 Vorabendmesse
So. 21.06.
Ri  11:00 Hl. Messe
Sa. 27.06.
Ri  17:00 Vorabendmesse
So. 28.06.
Hem  09:00 Wortgottesfeier
HO  11:00 Hl. Messe

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