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Beitrag vom 28.03.2020 von Pfarrbüro St. Sturmius
Pfarrer Wolowiec: Brief an die Gemeinde zum 5. Fastensonntag
Liebe Gemeinde! Der nächste Sonntag ohne Gottesdienst, ohne Gemeinschaft vor Ort, ohne die bekannten Gesichter zu sehen. Das Leben ist langsamer geworden, aber es ist immer noch da! Auch wenn es vielleicht als „gestorben“ aussieht wie im Evangelium des fünften Sonntages. Freundschaft ist für unser Leben eine wichtige und auch entscheidende Erfahrung. Freundschaft ist eine Art Dialog mit anderen Menschen, die uns erlaubt zu fühlen, zu verstehen und zu vertrauen. Diese Attribute öffnen uns den Anderen, ...

... verbinden uns miteinander.

        Lazarus, der Freund Jesu, ist krank. Aber Jesus, sein Freund, lässt sich Zeit. Er eilt nicht, ihn noch mal zu besuchen, bei ihm zu verweilen, ihn zu bestärken. Befremdlich ist die Reaktion des Freundes, Jesus. Fast gleichgültig ist seine Einstellung. Was hat das mit der Freundschaft zu tun? Lässt Jesus den Tod ruhig zu?

        Freundschaft mit Jesus! Ist es nicht auch diese Freundschaft so oft auch uns zugesprochen? Ein Freund Jesu ist einer, der an ihn glaubt und ihm sein Leben anvertraut. Gerade in der Taufe entsteht jene freundschaftliche Beziehung. Da liegt der Ursprung unserer Freundschaft mit Ihm. Das ist die Stärke dieser Freundschaft. In Jesus können wir Gottes Liebe zu Hilfe rufen, so wie Martha und Maria das getan haben: „Herr, siehe: Der, den du liebst, er ist krank“ (Joh 11, 3). So können wir für die Menschen, deren Gesundheit angetastet ist, eintreten und den Herrn um Hilfe bitten. Gerade jetzt, wo wir so viel sehen und erfahren, wo so viel Krankheit, Leid und Tod uns bedrohen, gerade jetzt sagte Er auch uns: „Ich bin die Auferstehung und das Leben...“ (Joh 11,25) Als seine Freunde können  wir  gemeinsam sagen: „Lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu leben!“

        Dieses Vertrauen in die Freundschaft mit Jesus wünsche ich uns allen

                Ihr Pfarrer Peter Wolowiec

 

Ps. Heute werden in den Kirchen alle Kreuze verhüllt. Aber auch wenn sie verhüllt bleiben, schenke sie uns weiterhin das Heil. Dazu noch eine Meditation:

 

                Im Kreuz ist Heil

 

        der Weg zum Heil

        steht uns offen -

        wir dürfen vertrauensvoll

        aufschauen zu Christus

        der einst am Kreuz

        Gottes unermessliche Liebe

        für immer sichtbar gemacht

 

        der Weg zum Heil

        steht uns offen

        denn Christus selbst

        macht sein Kreuz

        für uns zur Brücke

        die uns sicher

        über jeden Abgrund trägt

 

        der Weg zum Heil

        steht uns offen -

        wir dürfen glauben

        dass der Tod

        keine Macht mehr hat

        weil Jesus selbst

        uns ins Leben führt

 

                        Hannelore Bares

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