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Beitrag vom 21.03.2020 von Pfarrbüro St. Sturmius
Liebe Gemeinde!
Heute ist schon der zweite Sonntag wo wir gemeinsam keine Messe feiern können. Was uns die Zeit mitbringt wissen wir jetzt noch nicht. Das ganze Leben ist weniger geworden, aber es ist da! Es kommen immer neue Anregungen wie wir unseren Alltag organisieren und wie wir unsere Zeit gestalten können. Auch unser Glaubensleben nimmt neue Formen des Lebens an. Wir können jeden Tag wieder die Gottesdienste mitfeiern, auch wenn sie nur im Fernseher oder im Internet zu sehen sind. Wichtig ist die Gemeinschaft, die dabei entsteht und die verbindet. Dazu lade ich Sie herzlich ein, mitzubeten und mitzuerleben....

        Heute am vierten Fastensonntag (Laetare) lädt uns die Liturgie mit den Worten ein: „Freue dich, Stadt Jerusalem! Seid fröhlich zusammen mit ihr, alle, die ihr traurig wart! Freut euch und trinkt euch satt an der Quelle göttlicher Tröstung!“ Die Botschaft dieses Tages kommt zur rechten Zeit: auch diese, Fastenzeit, ist die Zeit der Freude und nicht eine trübselige Angelegenheit. Wir sollen fest halten an dieser Freude, weil diese Freude in Gott mündet und in allen Menschen, mit denen wir zusammenleben, arbeiten, die Freundschaft teilen, mit denen wir im Glauben verbunden sind.

        Liebe Gemeindemitglieder!

Ich wünsche Ihnen allen eine gesegnete Zeit, auch wenn die Zeit eine Herausforderung ist. Bleiben wir weiterhin verbunden, durch das Gebet, durch Zeichen unserer Nähe, durch Gesten der Nächstenliebe, wie ein Telefonat, eine Mail oder Handy- Nachricht. Beten wir füreinander und miteinander. Wie sagte die evangelische Regionalbischöfin Petra Bahr: „Ein Vaterunser, tausendfach allein gebetet, verbindet Christinnen und Christen weltweit“.

        Gott segne und behüte Sie!

                        Ihr Pfarrer Peter Wolowiec

Ps.

Noch eine kleine Meditation für diesen Sonntag!

                Aufräumen

        von Zeit zu Zeit

             wieder mal

             aufräumen

        in meinem Innersten

 

        bewusst Platz schaffen

             Ballast ausmisten

                ordnen

                ablegen

 

        den inneren Raum weiten

            Freiräume schaffen

        um wieder sensibel zu werden

    für Gottes Lebensbotschaft an mich

 

                meine Begabungen

        bewusst in den Blick nehmen

                neu sehen lernen

    wie ich sie lebensfördernd einsetzen kann

 

        meine Grenzen und Schwächen

              nicht länger verdrängen

                     sie annehmen

                und aushalten lernen

 

          mich Gott ganz öffnen

                so wie ich bin

        und im Kraftfeld seiner Gegenwart

             Leben in Fülle erfahren

 

                             Hannelore Bares

 

 

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Juni
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